Meisteratelier für Geigenbau

Martin Schleske

Lassen Sie sich durch die Bilder, Klänge und Texte dieser Website durch mein Atelier führen.

Sie werden manches über die Kunst des Geigenbaues und über die Erforschung des Klanges erfahren.

  • Der Rundgang gewährt einen Einblick in die Werkstatträume und zeigt Ihnen einige Arbeitsschritte im Werdegang meiner Instrumente.
  • Der Klangraum und die Galerie laden Sie ein, die künstlerische und klangliche Qualität meines Schaffens kennenzulernen. 
  • In der Modellpalette stelle ich die unterschiedlichen Modelle meiner Arbeit vor: Die Solistenklasse, die Konzertklasse und die Akademieklasse. 

Die Instrumente meiner Solistenklasse zeichnen sich durch ein außergewöhnliches Maß an Energie aus. Sie verkörpern etwas Leidenschaftliches, sind anspruchsvolle Instrumente, die den Musiker herausfordern, in gewaltige Resonanzen einzutauchen. In Konzertsälen entfachen sie beim Spiel "gegen" großes Orchester ein akustisches Feuer, wie man es nur von den wertvollsten und seltenen Exemplaren altitalienischer Geigenbaukunst kennt. Das starke Resonanzprofil meiner Solisteninstrumente ermöglicht ein ausdrucksstarkes Spiel und ein mühelos bis in die letzte Reihe tragendes Pianissimo.

  • Lesen Sie in den Referenzen, was namhafte Musiker über den Klang und die Handwerkskunst meiner Geigen, Bratschen und Violoncelli sagen. 
  • Das Medienecho über meine Arbeit der letzten Jahre finden Sie in einigen Fernsehproduktionen und zahlreichen Presseartikeln
  • Einblicke in unsere Forschung im Bereich der Akustik und des Klanges finden Sie in der ausführlichen Einführung, sowie in unserm (kontinuierlich wachsenden) Handbuch Geigenakustik
  • Hinweise zu meiner schriftstellerischen Arbeit finden Sie auf der Seite Credo
  • Hinweise zu unseren Konzert-Lesungen und Werkstattführungen finden Sie in der Terminvorschau.

 

Jedes meiner Instrumente verstehe ich als eine individuelle Klangskulptur. Der Schaffensprozess, von der Suche des Klangholzes in den Hochlagen der Bergwälder bis zum Auspolieren des letzten Lackanstriches, nimmt viele hundert Stunden ein. Letztlich kommt meine künstlerische Berufung als Geigenbaumeister nur dort zum Ziel, wo es mir gelingt, dem Musiker mit meinem Instrument eine „Stimme“ zu geben.

So leidenschaftlich ich über viele Jahre eine eigene Formensprache entwickelt habe und jedes meiner Instrumente meine künstlerische Handschrift trägt, so ist das Kunstwerk, das ich schaffe, dennoch nicht die augenscheinliche Skulptur. Es ist der Klang, der in der Innenwelt des Hörenden entsteht. Erst in der Begegnung zwischen dem Musiker und den Resonanzen des Instrumentes formt sich das Kunstwerk. Gut gearbeitete Resonanzen sind wie eine Farbpalette, die den Musiker klanglich malen lässt.

Der kleine Brandstempel und der Meisterzettel im Innern meiner Instrumente sind Signaturen meines Schaffens. Dass meine Initialen unter das Kreuz gezeichnet sind, hat seine Bedeutung. Musik ist für mich letztlich in Klang gegossenes Gebet.

Martin Schleske, Geigenbaumeister & Dipl.-Physik-Ing.(FH)

Der sogenannte Meisterzettel, der in jede Geige von Martin Schleske geklebt wird.